Man liest oder hört über ein sogenanntes Familiendrama, welches sich irgendwo zugetragen hat. Man ist zunächst schockiert und empfindet es dann letztendlich als unfassbar, dass ein Mensch einen anderen tödet den er letztendlich doch irgendwann einmal geliebt hat und der ihm sehr nahe stand.
Unwirklicher wirkt das ganze allerdings noch auf einen, wenn eine solche Tat in der direkten Umgebung stattfand,”das darf doch nicht wahr sein” will einen da spontan über die Lippen kommen. Und so war es auch bei mir, als ich von der vemeintlichen Tat des Repperndorfer Teenagers erfuhr, da verunglückt ein junger Mensch tödlich, als Geisterfahrer auf der Autobahn, an sich schlimm genug,aber dann findet man noch die Leichen der Eltern, mit einen Beil erschlagen. Was mag nur in einen jungen Menschen vorgehen der eine solche Tat begeht, gibt es einen Hass auf die eigenen Eltern der so grenzenlos sein kann, sind es krankhafte Wahnvorstellungen oder geschah das Ganze unter Rauschmittel, Fragen über Fragen die sich auftürmen und vielleicht nie zur Gänze geklärt werden können.
Mein Mitgefühl möchte ich an dieser Stelle den Fahrer des Sattelzuges ausdrücken, der am allerwenigsten für dieses Unglück kann und trotzdem involviert wurde als der Junge mit seinem PKW in den Sattelzug raste. Ich hoffe er wird dieses Trauma gut überwinden.